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Samstag, April 13, 2019

Seder-Masochism (full feature) by Nina Paley

Loosely following a traditional Passover Seder, the events of Exodus are retold by Moses, Aharon, the Angel of Death, Jesus, and the director’s own father. But there’s another side to this story: that of the Goddess, humankind’s original deity. Seder-Masochism resurrects the Great Mother in a tragic struggle against the forces of Patriarchy.

Freitag, November 16, 2018

ICH BIN DAS EWIG WEIBLICHE


"Die weibliche Stimme" von Sabine Lichtenfels.
Ein Kapitel aus dem Buch "Und sie erkannten sich. Das Ende der sexuellen Gewalt." Von Sabine Lichtenfels und Dieter Duhm
(please turn on the sound)



Donnerstag, Februar 01, 2018

God-Mother

Gimme that old time "religion".

Music: Kalimankou Denkou
(Godmother Denkou)
Bulgarian folk song, arranged by Krassimir Kyurkchiysky
Performed by the Bulgarian State Radio and Television Female Vocal Choir


God-Mother from Nina Paley on Vimeo.


Samstag, Januar 27, 2018

Urwege - Neue Pfade

Matriarchat - Kommunitärer Sozialismus
Click: Google+ Collection by urwege (Wolfgang Jochum)














Sabine Lichtenfels : Ein radikales Leben für den Frieden
--> https://www.evolve-magazin.de/radio/ein-radikales-leben-fuer-den-frieden/
Liebe ist von ihrem Wesen her frei!
Ein Interview mit Sabine Lichtenfels von Tamera
( Heilungsbiotop, Lebensgemeinschaft in Portugal)

Samstag, Oktober 21, 2017

Indigenes Empowerment

Indigenes Empowerment

Am 18. Dezember 2005 wurde der politische Aktivist und ehemalige Gewerkschafts-führer der Coca-Bauern Boliviens, Evo Morales Ayma, mit 53,7 Prozent gegen 28,6 Prozent der Stimmen seines Herausforderers Jorge Quiroga zum ersten Mal in der 200-jährigen Geschichte der Republik Boliviens als Vertreter der indigenen Mehrheit zum Staatspräsidenten gewählt. Am 21. Januar 2006 war er in der mythologischen Aymara-Hauptstadt Tiwanaku während einer Zeremonie führender Aymara-Priester mit dem Ehrentitel Jacha Mallku (Großer Condor) zur höchsten Führungspersönlichkeit der indigenen Völker vereidigt worden.

Bolivien – Der Rohstoff-Kapitalismus des Evo Morales und der Aufstieg der Ausgestoßenen
Südamerika hängt wirtschaftlich im Schlepptau, doch Bolivien boomt. In den zwölf Jahren der Regierung Evo Morales wurde der Energiesektor in kluger und…
weiter: http://www.nachdenkseiten.de/?p=40693

Samstag, Mai 21, 2016

Jenseits von Gier und Knappheit

Die Wiederbelebung des Archetyps der Großen Mutter und die Integration in ein neues Wirtschaftssystem des Austauschs, der Großzügigkeit und
Gemeinschaft, Fruchtbarkeit, Natur, die Gestaltenvielfalt in allen Aspekten des Lebens, jenseits von Gier und Knappheit.

Ein Interview mit Bernard Lietaer
http://labournet.de/diskussion/wipo/gier.html

Dazu auch als Lektüre meine Google+ - Sammlung Matriarchat - Kommunitärer Sozialismus :
https://plus.google.com/collection/0WG0o


Montag, Februar 22, 2016

Die Rolle der Väter und die Selbstbestimmtheit der Kinder in Muttergesellschaften

Mit der Rolle der Väter in Muttergesellschaften ( Matriarchaten ) beschäftigt sich ein Aufsatz in http://www.matriarchat.info/ Das Wort " Vater " (gr.pater) bezieht sich auf die Rolle des Hausherrn und Herr über die Großfamilie, im Gegensatz zu der Koseform Papa, Daddy, usw., die den leiblichen Vater bezeichnet. In matriarchalen Strukturen wird diese Unterscheidung nicht getroffen, weil alle sich auf die gleiche Art und Weise "mütterlich" um die Kinder kümmern. Die Familienbezeichnung für Männer sind dort Bruder und Onkel , einschließlich Großonkel, Cousin usw. Laut der Autorin des Artikels stehen Kinder in Matriarchaten im Mittelpunkt der Gesellschaft, und die Bedürfnisse der Kinder zu stillen, ist eine der wichtigsten Aufgaben. Kinder werden demnach als selbstbestimmte Persönlichkeiten respektiert, d.h., dass die Handlungsinitiative immer beim Kind liegt. Kindern würde niemals gesagt, oder gar befohlen, was sie tun sollen, denn das würde sie von ihren eigenen Instinkten ablenken, die sie erst noch entwickeln müssten. Es gäbe auch kein System von Lob und Tadel, weil das die Entfaltung der Persönlichkeit verhindern würde und zu Fremdbestimmung führe. Einige Leser des Artikels hatten Einwände und Fragen . Die ausführliche Stellungnahme der Verfasserin Hannelore Vonier gibt es hier:
http://matriarchat.info/wissen-koennen/selbstbestimmte-kinder.html
Martin Bartonitz hat das Thema dankenswerterweise noch mal zu Erinnerung gebracht:
https://faszinationmensch.com/2015/01/18/selbstbestimmte_kinder/

Samstag, Januar 23, 2016

Gerda Weiler "Der enteignete Mythos"

Gerda Weilers "Der enteignete Mythos" -
Eine feministische Revision der Archetypenlehre
CG. Jungs und Erich Neumanns - in Neuauflage
(von Carola Meier-Seethaler)
Als Gerda Weiler ihre kritische Auseinandersetzung mit der Analytischen Psychologie CG. Jungs und Erich Neumanns 1984 veröffentlichte, war sie die erste im deutschen Sprachraum, die es wagte, das gigantische Lebenswerk dieser beiden einflussreichen Denker in Frage zu stellen. In ihre Auseinandersetzung fließt ein, was sie schon in ihrem ersten Buch voran getrieben hatte: die Freilegung ursprünglich matriarchaler Mythen, die später patriarchal überformt wurden.Hatte sie dabei an die grundlegenden Gedanken Heide Göttner Abendroths angeknüpft, so ging es ihr nun darum, die mythologischen Bezüge, welche die Jung'sche Psychologie in grossem Umfange für die Psychotherapie fruchtbar gemacht hatte, näher zu untersuchen.
Gerda Weiler gelingt es, zu zeigen, dass die Analytische Psychologie trotz ihrer Wiederentdeckung der matriarchalen Symbolik einer einseitig patriarchalen Interpretation verhaftet blieb. Ihre Kritik setzt bereits bei der Archetypen-Lehre an, die als eine wesentliche Voraussetzung die Jung'schen Gedankengänge prägt. Dem von Platon entlehnten Begriff des Archetypus als einer abstrakten, der menschlichen Psyche eingeborenen Idee stellt sie ein ganz anderes Modell von den "Urbildern" der Seele entgegen, nämlich die Urerfahrung der frühen Menschen am "Großen Weiblichen", die zugleich eine kosmische Erfahrung ist.
Erich Neumanns Einbezug der matriarchalen Welt nennt sie dagegen eine "vorgetäuschte Versöhnung", weil er die vorpatriarchale Phase der menschlichen Geistesgeschichte mit dem Zustand der Unbewusstheit gleichsetzt: "Die Analytische Psychologie ersetzt das theologische Dogma, welches die Göttin dämonisiert, durch das psychologische Dogma, dem matriarchales Bewusstsein zum Unbewussten gerinnt".
Und an anderer Stelle: "Die unglückselige Gleichung: Das Weibliche ist eine Instanz des Unbewussten - das Unbewusste ist bedrohlich - und folglich ist das Weibliche bedrohlich - konstituiert erst die 'Furchtbare Mutter' im Schatten des patriarchalen Bewusstseins".
Nur wenn die Kulturleistungen der Frühzeit als bewusste Setzungen akzeptiert würden, könne unsere einseitig patriarchale Kultur wieder ins Gleichgewicht kommen.
Schließlich setzt sich die Autorin in ihrem in der zweiten Auflage neu gefassten Kapitel "Die Goldene Blüte - das weibliche Selbst gestaltet sich im Traum" mit einer von Erich Neumann vorgestellten Traumserie auseinander. Anhand des Materials der Träumerin kritisiert sie die patriarchalen Vorurteile des Therapeuten und fordert die Rücknahme solcher Projektionen für die gesamte Psychoanalyse.
Dieser entscheidend wichtige Korrekturansatz, der Neumanns "Ursprungsgeschichte des Bewusstseins" in einem neuen Licht erscheinen lässt, ist in meinen Augen aber erst ein Anfang. Um Jungs Anima-Animus Konzeption aus ihrer Halbherzigkeit zu befreien und beide Stimmen der Kulturgeschichte zu eine vollen Klang der menschlichen Psyche zusammenfließen zu lassen, müssten sowohl die patriarchalen als auch die matriarchalen Projektionen zurückgenommen werden. Obgleich zwischen beiden ein gewaltiger Unterschied hinsichtlich ihrer Einseitigkeit und ihres Unterdrückungspotentials besteht, kann m.E. die Lösung nicht darin liegen, das männliche Denken in die matriarchale Weltsicht zurück zu integrieren.
Dennoch bildet die Anerkennung der matriarchalen Kultur als die erste geistige Kulturleistung der Menschheit die unabdingbare Voraussetzung dafür, zur Relativierung beider menschlichen Grunderfahrungen zu gelangen. Erst wenn die je verschiedene Erfahrung der menschlichen Gebürtigkeit gegenseitig anerkannt und zugleich relativiert wird, kann es gelingen, die unselige Trennung zwischen Natur und Geist und deren Projektion auf die Geschlechter aufzuheben.
Carola Meier-Seethaler
Gerda Weiler: Der enteignete Mythos. Eine feministische Revision der Archetypenlehre
CG. Jungs und Erich Neumanns. Campusverlag, Frankfurt 1991.
*Dieselbe: Ich verwerfe im Lande die Kriege. Das verborgene Matriarchat im Alten Testament. Frauenoffensive, München 1984.
Neugefasste 2. Auflage: Das Matriarchat im
Alten Israel.
Kohlhammer, Köln

Donnerstag, November 19, 2015

Matriarchat als egalitäre Konsensdemokratie

Matriarchat ist eine Gesellschaftsform, die sich von allen anderen Gesellschaftsformen dadurch unterscheidet, dass sie keine Herrschaftsstrukturen und institutionalisierte Hierarchien aufweist (Akephalie). Ein Matriarchat wird daher auch als "Regulierte Anarchie" (Max Weber, Christian Sigrist), 
als "egalitäre Konsensdemokratie" (Thomas Wagner) oder auch als "Segmentäre Gesellschaft" (Emile Durkheim) bezeichnet.

Die Produktionsmittel gehören der Gemeinschaft und im ökonomischen Bereich verhindert ein Regelsystem, die Akkumulation von Besitz oder Macht. Der Unterschied hier zum sozialistisch-kommunistischen System ist das Fehlen einer zentralen Verwaltung oder befehlsgebenden Instanz. Entscheidungen trifft die Gemeinschaft in allen Bereichen per Konsens, wobei Geschlechter und Generationen gleichgestellt sind.
Weiterlesen : http://matriarchat.info/grundlagen/beschreibung-matriarchat.html

Die herrschaftsfreie Gesellschaft – eine Utopie mit tiefen Wurzeln!

Eine Zusammenführung des Wissens aus der Matriarchatsforschung mit den Erfahrungen und Visionen der anarchistischen Bewegung könnte einige Synergieeffekte bewirken, die möglicherweise dazu führen, dass beider wichtige Botschaften endlich Eingang in die angehende Diskussion um nachhaltige Gesellschaftsstrukturen finden: Die Analyse beider Strömungen deutet darauf hin, dass die überdimensionierte und zentralisierte hierarchische Gesellschaftsorganisation, wie sie heute von den Staaten repräsentiert wird, dem Wesen des Menschen und der Natur seines Heimatplaneten nicht gerecht werden. Die Ablösung der einst überall üblichen matriarchal-egalitären Sozialordnung („Ausgleichs-“ bzw. „Partnerschaftsgesellschaften“) durch die patriarchale Matrix hat der Welt erst jene Welle der Zerstörung, der Gewalt und des Chaos gebracht, die heute das Überleben unserer Gattung insgesamt bedroht – ironischerweise nicht mehr nur das der Menschen am unteren Ende der Herrschaftspyramide …
Weiterlesen : http://www.mama-anarchija.net/matriachat/gesellschaft.html

Sonntag, November 01, 2015

Heide Göttner-Abendroth - matriarchale Gesellschaftsformen - Teil 1 mit engl. UT

Heide Göttner-Abendroth forscht und lehrt seit Jahrzehnten weltweit
über matriarchale Gesellschaftsformen. Sie zeigt auf, wie wichtig das
Wissen vergangener und gegenwärtiger egalitärer Gesellschaften für
heutige Lebens- und Ökonomieformen ist. Sie spricht über matriarchale Ökonomie und Schenkökonomie, wo Güter nicht von einzelnen
gehortet werden, denn Güter sind da um zu kreisen.

Heide Göttner-Abendroth - matriarchale Gesellschaftsformen - Teil 2 mit engl. UT

Im zweiten Teil spricht Dr. Heide Göttner-Abendroth über die soziale, politische und spirituelle Ebene des Matriarchats, moderne Familienformen,
matriarchale Klan-Strukturen, regionales Wirtschaften, Konsens-Politik statt Ellbogengesellschaft, Geist-Materie-Dichotomie, Herrschaftsgesellschaften,
etc.

Dienstag, Dezember 20, 2005

Auf der Suche nach dem verlorenen Glück - die Rolle der Väter und die Selbstbestimmtheit der Kinder in Muttergesellschaften

Mit der Rolle der Väter in Muttergesellschaften ( Matriarchaten ) beschäftigt sich ein Aufsatz in http://www.matriarchat.info. Das Wort " Vater " (gr.pater) bezieht sich auf die Rolle des Hausherrn und Herr über die Großfamilie, im Gegensatz zu der Koseform Papa, Daddy, usw., die den leiblichen Vater bezeichnet. In matriarchalen Strukturen wird diese Unterscheidung nicht getroffen, weil alle sich auf die gleiche Art und Weise "mütterlich" um die Kinder kümmern. Die Familienbezeichnung für Männer sind dort Bruder und Onkel , einschließlich Großonkel, Cousin usw. Laut der Autorin des Artikels stehen Kinder in Matriarchaten im Mittelpunkt der Gesellschaft, und die Bedürfnisse der Kinder zu stillen, ist eine der wichtigsten Aufgaben. Kinder werden demnach als selbstbestimmte Persönlichkeiten respektiert, d.h., dass die Handlungsinitiative immer beim Kind liegt. Kindern würde niemals gesagt, oder gar befohlen, was sie tun sollen, denn das würde sie von ihren eigenen Instinkten ablenken, die sie erst noch entwickeln müssten. Es gäbe auch kein System von Lob und Tadel, weil das die Entfaltung der Persönlichkeit verhindern würde und zu Frembestimmung führe. Einige Leser des Artikels hatten Einwände und Fragen . Die ausführliche Stellungnahme der Verfasserin gibt es unter dem Titellink ( auf den Titel klicken )